Kürzungsdebatte

  14.09.2014.

Kürzungen beim Behindertenbeauftragten wieder rückgängig gemacht!

  Es freut uns mitteilen zu können, dass die Kürzungen die von der Universitätsleitung im Budget des Behindertenbeauftragten vorgenommen wurden vorläufig noch nicht greifen. Das bedeutet unter anderem, dass es auch bis auf weiteres Assistenzen und Coachings für Studierende mit chronischer Erkrankung oder physisch/psychischer Beeinträchtigung weitergeführt werden können. Ob in nächster Zeit auch neue Assistenten beim Behindertenbeauftragten eingestellt werden, ist hingegen noch Verhandlungssache und wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Den Erfolg verdanken wir der Zusammenarbeit des Behindertenbeauftragten mit dem Arbeitskreis Inklusion, die gegenüber dem Rektorat der MLU immer wieder auf die Belange Studierender mit Beeinträchtigung nachdrücklich aufmerksam gemacht haben.

 

  15.06.2014

Kürzungen beim Behindertenbeauftragten

Die Debatte um die Kürzungspläne der Landesregierung von Sachsen-Anhalt an den Hochschulen macht auch vor der MLU nicht halt. Aber was die wenigsten wissen ist, dass bereits gekürzt wurde. Und zwar gerade da wo es den Menschen wehtut, bei der Gleichstellung von Behinderten, Familien und Frauen. Beim Behindertenbeauftragten der Universität wurden dringend benötigte Gelder um 30% gekürzt, die für die Integration Beeinträchtigter Studierender vorgesehen waren. Das hat zur Folge, dass alle Assistenzen, die vom Büro des Behindertenbeauftragten getragen werden ab Oktober 2014 wegfallen. Für die betroffenen Studierenden hat das zur Folge, dass sie ohne ihre betreuenden Assistenten nicht mehr in der Lage sein werden ihr Studium zu bewältigen. Auch Lern- und Schreibhilfen für z.B. sehbehinderte Studierende können ohne die nötigen Gelder nicht mehr unterhalten oder zur Verfügung gestellt werden. Zurzeit nehmen ca. 360 Studierende der MLU einen Nachteilsausgleich für ihr Studium in Anspruch, wobei eine sehr viel höhere Dunkelziffer an chronisch kranken oder psychisch/physisch beeinträchtigten Studierenden die an der MLU eingeschrieben sind vermutet wird. Ohne die entsprechenden Geld- und Sachmittel werden viele der Betroffenen ihr Studium nicht mehr weiterführen können. Der AK Inklusion spricht sich daher klar gegen die erfolgten und geplanten Kürzungen aus und unterstützt das Büro des Behindertenbeauftragten der Martin- Luther- Universität Halle- Wittenberg mit seiner Arbeit.